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Hammerhead Shark (assorted)

AI-generated illustration; species identification unverified. Hammerhead Shark (assorted)KI-generiert

Bildnachweis: AI-generated illustration · License unspecified · Source unspecified

Sphyrnidae spp.

SphyrnidaesharksVaries by species (e.g. about 4.3 m to 6.1 m)

Über Hammerhead Shark (assorted).

Hammerhaie bilden die Familie Sphyrnidae. FishBase führt 13 Arten in zwei Gattungen, Sphyrna und Eusphyra, darunter Hammer-, Schaufelnasen- und Schaufelkopf-Hammerhaie. Die Familie kommt weltweit vor, vor allem in warmen Gewässern. Dieser Gruppeneintrag umfasst Hammerhai-Sichtungen, die sich keiner Art sicher zuordnen lassen; Großer Hammerhai und Bogenstirn-Hammerhai haben eigene Einträge.

Der Familienname stammt vom griechischen sphyra, Hammer, nach dem seitlich verbreiterten Kopf. Augen und Nasenöffnungen liegen viel weiter auseinander als bei anderen Haien, an den Enden der abgeflachten „Flügel“ des Kopfes, und FishBase merkt an, dass diese Form vermutlich die Sinnesleistung der Haie erhöht. Alle Hammerhaie sind lebendgebärend und bringen voll entwickelte Junge zur Welt.

Bestimmung

  • Kopf: Ein abgeflachter, seitlich verbreiterter Kopf mit den Augen an den äußeren Enden; keine andere Haifamilie hat diese Form.
  • Größe: Sehr unterschiedlich. Der Bogenstirn-Hammerhai erreicht etwa 4,3 m, der Große Hammerhai etwa 6,1 m Gesamtlänge, Schaufelnasen- und Schaufelkopf-Hammerhaie bleiben kleiner.
  • Artmerkmale: Die Form der Kopfvorderkante und die Höhe der ersten Rückenflosse helfen bei der Unterscheidung der Arten, sind unter Wasser aber schwer schnell zu beurteilen.
  • Im Zweifel: Wenn Kopf und Flossen nicht deutlich zu sehen waren, verwenden Sie diesen Gruppeneintrag, statt eine Art zu raten.
  • Lebensdauer: FishBase nennt ein höchstes belegtes Alter von 30 Jahren für den Großen Hammerhai und 35 Jahren für den Bogenstirn-Hammerhai.

Schutzstatus

Der Schutzstatus ist je nach Art unterschiedlich. Auf der Roten Liste der IUCN sind der Große Hammerhai (Sphyrna mokarran) und der Bogenstirn-Hammerhai (S. lewini) beide als vom Aussterben bedroht (Critically Endangered) eingestuft (Bewertung 2018). Der Bogenstirn-Hammerhai ist zudem in Anhang II von CITES und CMS gelistet. FishBase beschreibt den Bogenstirn-Hammerhai außerdem als kommerziell bedeutend und als begehrten Sportfisch.

Lebensraum.

Hammerhaie leben weltweit in warm-gemäßigten und tropischen Meeren. Die Familie ist marin und überwiegend küstennah, dringt gelegentlich in Brackwasser vor, einige Arten reichen aber auch in tiefes Wasser jenseits des Schelfs.

  • Bogenstirn-Hammerhai: Ein küstennah-pelagischer, halbozeanischer Hai über Kontinental- und Inselschelfen und dem angrenzenden tiefen Wasser. Er kommt oft nahe an die Küste und dringt in Buchten und Flussmündungen ein. Belegt von der Oberfläche bis etwa 1.043 m, meist aber in den oberen 25 m.
  • Großer Hammerhai: Ebenfalls küstennah-pelagisch und halbozeanisch, über Kontinentalschelfen, Inselterrassen, Passagen und Lagunen. Belegt bis 300 m, meist in den oberen 100 m, und oft in Boden- oder Riffnähe in 1-80 m.
  • Verbreitung: Beide Arten kommen weltweit in warmen Küstenmeeren vor, darunter im West- und Ostatlantik, im Indopazifik und im Ostpazifik.
  • Wanderungen: Der Große Hammerhai ist weit wandernd. In manchen Gebieten ziehen große Schwärme kleiner Bogenstirn-Hammerhaie im Sommer polwärts, während andere Populationen ortstreu sind.
  • Tiefe für Taucher: Da Bogenstirn-Hammerhaie meist in den oberen 25 m und Große Hammerhaie oft in 1-80 m leben, überschneiden sich beide gut mit Sporttauchtiefen, auch wenn ein Bogenstirn-Hammerhai mit einer beköderten Kamera in 512 m gefilmt wurde.
  • Verbreitung des Bogenstirn-Hammerhais: Westatlantik von New Jersey bis Uruguay, Ostatlantik vom westlichen Mittelmeer bis Namibia, Indopazifik vom Persischen Golf, Roten Meer und Ostafrika bis Japan, Hawaii und Tahiti sowie Ostpazifik von Südkalifornien bis Ecuador.

Für Taucher bedeutet das, dass man Hammerhaien je nach Art und Ort sowohl über flachen Riffen, in Passagen und Lagunen als auch im Freiwasser an steilen Riffkanten begegnen kann.

Verhalten.

Hammerhaie sind aktive Räuber mit breitem Nahrungsspektrum. Für die Familie nennt FishBase Knochenfische, Haie und Rochen, Kopffüßer und Krebstiere. Der Große Hammerhai bevorzugt Stechrochen und andere Rochen, Zackenbarsche und Meereswelse, der Bogenstirn-Hammerhai frisst vor allem Knochenfische und Kopffüßer sowie Hummer, Garnelen, Krabben und andere Haie und Rochen. Diese Mischung aus Freiwasser- und Bodenbeute bedeutet, dass man Hammerhaie sowohl im Freiwasser als auch dicht über Riff oder Sand sehen kann.

Verhalten bei Begegnungen unter Wasser

  • Schwärme: Adulte Bogenstirn-Hammerhaie leben einzeln, paarweise oder in Schwärmen, Jungtiere bilden große Schwärme.
  • In Bodennähe: Der Große Hammerhai hält sich oft in Boden- und Riffnähe auf, was zu seiner Vorliebe für Rochen passt.
  • Gefahr für Taucher: FishBase führt die Familie als potenziell gefährlich, merkt aber an, dass der Bogenstirn-Hammerhai sich Tauchern gegenüber oft nicht aggressiv verhält.

Fortpflanzung

Hammerhaie sind lebendgebärend mit einer Dottersackplazenta. Würfe des Großen Hammerhais umfassen etwa 13-42 Junge nach einer Tragzeit von etwa 11 Monaten, die Neugeborenen messen etwa 50-70 cm. Würfe des Bogenstirn-Hammerhais umfassen etwa 12 bis 41 Junge nach 9-10 Monaten. Junge Bogenstirn-Hammerhaie messen bei der Geburt etwa 45-50 cm. Große Hammerhaie werden bei etwa 2,5 m Gesamtlänge geschlechtsreif, Bogenstirn-Hammerhaie bei etwa 2,1 m.

Tipps für Taucher

  • Ruhig bleiben: Die Position zu halten und gleichmäßig zu atmen ist besser, als auf Hammerhaie zuzuschwimmen.
  • Nicht verfolgen oder füttern: Verfolgen, berühren oder füttern Sie Hammerhaie nicht.
  • Details notieren: Notieren Sie Kopfform, Höhe der ersten Rückenflosse, Tiefe und Gruppengröße, damit die Art bestätigt werden kann.
  • Schwärme: Zieht ein Schwarm vorbei, sind eine grobe Zählung oder ein Weitwinkelfoto der Gruppe hilfreich; schwimmen Sie nicht in den Schwarm hinein.
  • Tiefendisziplin: Folgen Sie Hammerhaien nicht tiefer, als Ihre Ausbildung oder Ihre Tauchplanung erlaubt.

Wo man es sehen kann.

Nachweise für philippines · 1 Tauchplatz

Das allgemeine Verbreitungsgebiet ist kein Nachweis für das Vorkommen an einem bestimmten Tauchplatz.