Tigertail Seahorse
Hippocampus comes
About Tigertail Seahorse.
Das Tigerschwanz-Seepferdchen, Hippocampus comes, ist ein faszinierendes Mitglied der Familie der Seenadeln (Syngnathidae), zu der auch die Seenadeln gehören. Diese Art ist bei Makrofotografen und Tauchern gleichermaßen wegen ihres auffälligen Aussehens und ihres oft scheuen Verhaltens sehr begehrt. Von der IUCN Roten Liste als gefährdet eingestuft, ist das Tigerschwanz-Seepferdchen hauptsächlich durch Lebensraumverlust und Überfischung für den Aquarienhandel und die traditionelle Medizin bedroht. Der internationale Handel mit dieser Art wird seit Mai 2004 unter CITES Anhang II überwacht.
Es ist im gesamten Indo-Westpazifik verbreitet, von Indien (Andamanen) bis Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam. Diese Seepferdchen bewohnen typischerweise tropische Gewässer und bevorzugen geschützte Bereiche wie Korallenriffe, Schwammbetten und Seegraswiesen in Tiefen von 0–32 m, obwohl sie häufig zwischen 10–20 m beobachtet werden. Sie werden oft paarweise gefunden, manchmal mit verschlungenen Schwänzen, die sich mit ihren Greifschwänzen an verschiedenen Haltemöglichkeiten festhalten. Obwohl sie im Allgemeinen als standorttreu gelten, sind sie auch nachtaktiv und ernähren sich nachts aktiv von Zooplankton und kleinen Krebstieren wie Amphipoden und Garnelen. Taucher begegnen dieser Art häufig an Tauchplätzen wie Giant Clams.
Identifikation
Das Tigerschwanz-Seepferdchen ist ein mittelgroßes Seepferdchen, das eine maximale Gesamtlänge von etwa 17 cm erreicht. Sein markantestes Merkmal, das ihm seinen gebräuchlichen Namen gibt, ist die auffällige Bänderung am Schwanz:
- Schwanz: Der Schwanz ist im Verhältnis zum Körper auffallend groß und typischerweise mit abwechselnd gelben und schwarzen oder dunkelbraunen Streifen oder Ringen verziert, die sich vom Bauch bis zur Spitze erstrecken können. Diese Markierungen können manchmal die Farbe ändern, sodass das Seepferdchen musterlos erscheinen kann, wenn die Bänder der Grundfarbe entsprechen.
- Färbung: Die Körperfärbung ist variabel, häufig in Gelb- und Schwarztönen, kann aber auch braun oder gesprenkelt sein.
- Körperstruktur: Wie andere Seepferdchen besitzt es knöcherne Platten, die in Ringen angeordnet sind, mit 11 Rumpfringen und 33 bis 37 Schwanzringen. Der Körper weist im Allgemeinen keine großen, offensichtlichen Stacheln auf, obwohl einige Exemplare gut entwickelte, scharfe Stacheln haben können.
- Kopfmerkmale:
- Schnauze: Es hat eine relativ lange und schlanke Schnauze, die zum Aufsaugen kleiner Beute verwendet wird.
- Coronet: Das Coronet (die kronenartige Struktur auf dem Kopf) ist klein und niedrig und weist typischerweise fünf deutliche abgerundete Knöpfe oder Stacheln auf.
- Stacheln: Zwei Stacheln erstrecken sich oft von jeder Wange, und es können doppelte Stacheln darunter und manchmal darüber, den Augen, zusammen mit einem prominenten, scharfen Nasenstachel vorhanden sein.
- Augenmarkierungen: Feine weiße Linien können von den Augen ausgehen, und kleine weiße Punkte können auf den Wangen vorhanden sein.
- Flossen: Die Rückenflosse hat typischerweise 17 bis 19 Strahlen, die zwei bis drei Rumpfringe bedecken, während die Brustflossen 16 bis 19 Strahlen haben. Diese Brustflossen, die sich hinter den Augen befinden, helfen beim Steuern.
Where it lives.
Der Hippocampus comes, gemeinhin als Tigerschwanz-Seepferdchen bekannt, ist ein faszinierender Bewohner der tropischen Gewässer des westlichen Zentralpazifiks.
- Geografische Verbreitung: Diese Art ist in ganz Südostasien verbreitet, einschließlich der Küstengewässer von Indonesien, Vietnam, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Kambodscha, Thailand und den Andamaneninseln Indiens.
- Tiefenbereich: Tigerschwanz-Seepferdchen werden typischerweise in Tiefen von 10–20 m gefunden, obwohl ihr Bereich von der flachen Subtidalzone bis zu 32 m reichen kann.
- Ökosysteme und Lebensraum: Taucher können diesen Seepferdchen in einer Vielzahl von reichen Meeresumgebungen begegnen. Sie sind häufig mit lebhaften Korallenriffen, ausgedehnten Seegraswiesen und vielfältigen Schwammbetten verbunden. Sie frequentieren auch Makroalgenbetten, insbesondere solche, die von *Sargassum*-Seetang dominiert werden. Die Art ist auch dafür bekannt, Schlammhänge zu bewohnen, was einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten an Tauchplätzen wie „Giant Clams“ bietet.
- Substratpräferenz: Tigerschwanz-Seepferdchen sind Meister der Tarnung und nutzen ihre Greifschwänze, um sich fest an verschiedene Haltemöglichkeiten zu klammern. Erwachsene bevorzugen es oft, sich an verzweigte Schwämme, verzweigte Korallen und hohe Seegrasblätter zu klammern. Jungtiere zeigen jedoch eine starke Präferenz für Makroalgenbetten und klammern sich häufig an *Sargassum*-Seetang zur Deckung und Tarnung.
- Wassertemperatur: In ihrer natürlichen Umgebung gedeihen Tigerschwanz-Seepferdchen in tropischen Gewässern mit einer optimalen Bruttemperatur von etwa 26–28°C.
Oft paarweise beobachtet, sind diese Seepferdchen im Allgemeinen standorttreu und können über längere Zeiträume in denselben Gebieten gefunden werden, was sie zu einem lohnenden Motiv für geduldige Taucher macht.